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Schulprogramm und Förderkonzept
(s.u.)
Die aktuelle Überarbeitung des Schulprogramms
(2.5.2011) finden Sie hier.
Das Schulpogramm wurde 2002 von der
Schulkonferenz beschlossen. Alle 24 Seiten (0,7MB
PDF) erhalten Sie hier.
Das Schulprogramm wurde 2004 evaluiert
und 2005 um das Ausbildungskonzept
erweitert.
Kernpunkte des Schulprogramms
Zukunftsfähigkeit
Zur Zukunftsfähigkeit gehören Leistungsbereitschaft
und emotionale Stabilität ebenso wie Achtung
vor der Menschenwürde und Bewahrung der natürlichen
Lebensgrundlagen und eine ausgeprägte Konflikt-
und Konsensfähigkeit.
Leistung
Die positive Einstellung zur Leistung ist der Kern
für ein so weit wie möglich selbstbestimmtes
Leben. Wissen und Können sichern die Zukunft
in ökonomischer und ökologischer Hinsicht.
Sie müssen ständig erweitert und ergänzt
werden. Hohe Leistungsfähigkeit setzt deshalb
die Bereitschaft zu Innovationen und zur Weiterbildung
voraus.
Wissen und Können müssen in allen Lernbereichen
erworben werden. Dabei gewinnt Methodenkenntnis zunehmend
an Bedeutung. Das eigenverantwortliche, kreativitätsfördernde
Arbeiten und das "Lernen lernen" sind wichtig
für die persönliche und berufliche Lebensgestaltung.
Es bringt aber auch die Gesellschaft insgesamt voran,
wenn im demokratischen Willensbildungsprozess Entscheidungen
auf Grund einer umfassenden Allgemeinbildung möglich
sind.
Leistungsanforderungen richten sich an Schüler
und Lehrer - dafür müssen drei Voraussetzungen
geschaffen sein:
- Lehrer müssen ihrerseits hohe Leistungen
bringen und Leistungen von Schülern verlangen
und fördern
- hervorstechende Leistungen eines Schülers
sollen von seinen Mitschülern auch anerkannt
und nicht et-wa abgelehnt und abgewertet werden
- Eltern sollen die Leistungsbereitschaft ihrer
Kinder fordern und fördern.
Leistung ist dabei kein Wert an sich, sie bedarf
immer einer sozial-ethischen Einbindung. Der Leistungsbegriff
bezieht sich nicht nur auf fachwissenschaftliche Unterrichtsinhalte.
Er umfasst auch das gesamte Engagement von Schülern
und Lehrern außerhalb des Unterrichts. Die Schülerleistungen,
seien sie in Wettbewerben, Arbeitsgemeinschaften,
Schülermitverwaltung, Praktika oder anderswo
erbracht, sind neben dem Abitur von großer Bedeutung
für den späteren Erfolg in Studium und Beruf.Sie
werden deshalb auf freiwilliger Basis im 'Trittauer
Zertifikat' dokumentiert.
Das Förderkonzept
der Schule
Das Förderkonzept wurde im Frühjahr
2006 von einer Kommision bestehend aus 5 Eltern und
4 Lehrern entwickelt und im Frühjahr 2008 fortgeschrieben
und aktualisiert.
Das komplette Förderkonzept (0,7MB PDF)
erhalten Sie hier.
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| Leitbild |
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Es ist unser Ziel, unsere Schülerinnen
und Schüler und Schüler zu befähigen
- sich in einer Welt zunehmender Komplexität
und wachsender internationaler Verflechtungen
zurechtzufinden und zu behaupten
- sich ein Leben lang verantwortlich
für den Erwerb von Wissen und Kompetenzen
zu engagieren
- einen Beitrag für das friedliche
Zusammenleben aller Menschen zu leisten
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| Begriffsklärung |
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Das Schulprofil stellt den momentanen
Zustand einer Schule dar: Größe,
Lage, Ausstattung, Schülerzahl, Qualität
des Unterrichts, Sozialverhalten und Leistungsstand
der Schüler und Lehrer, Schulgeist
usw.. Ein Teil dieser Zustandsmerkmale
ist in Zahlenwerten bekannt, ein Teil
wurde 1997 durch das sogenannte Schulbarometer'
gemessen und bewertet, der Rest unterliegt
den per-sönlichen Wahrnehmungen aller
am Schulbetrieb Beteiligten.
Ein Schulprogramm ist ein operativer,
leitbildgesteuerter Prozess, der den momentanen
Zustand in einen aller Erwartung nach
besseren Zustand überführen
soll. Dort, wo man mit dem zur Zeit vorhandenen
Profil zufrieden ist, wird keine Veränderung
stattfinden. Nicht überall, wo man
eine Verbesserung des jetzigen Zustandes
wünscht, wird man auch sofort Verän-derungen
durchführen können. Die Gründe
dafür sind begrenzte Ressourcen finanzieller
und personeller Art sowie rechtliche Bindungen
und Restriktionen. Diese Hemmnisse stehen
aber nicht unveränderlich da, sondern
es kann von allen an der Schule Beteiligten
auf sie eingewirkt werden.
Das Schulprogramm ist auch kein Papier,
das gymnasiale Bildungsziele definiert.
Diese sind umfassend und verbindlich bereits
in den landesweit gültigen Lehrplänen
dargestellt, die Kernziele stehen im Schulgesetz
und müssen hier nicht wiederholt
werden.
Das Schulprogramm hat allein den Zweck,
mittelfristig (im Zeitraum von 3 bis 5
Jahren) die für unsere Schule erreichbaren
Ziele zu formulieren, aber auch ein paar
längerfristige, später anzugehende
Wunschziele schon mit aufzuführen.
Das Schulprogramm muss als ständiger
Kreis-Prozess verstanden werden, der aus
Auswerten - Planen - Vereinbaren - Umsetzen
besteht. In Gang gesetzt wird der Prozess
durch eine Bestandsaufnahme und deren
Bewertung.
Der Übergang vom jetzigen zum wünschenswerten
Zustand wird durch ein bereits laufendes
oder ein neu zu startendes Projekt zu
erreichen sein. Damit wird ein Schulprogramm
zu einer Sammlung von Projekten, die kreativ
gestaltet werden und innovative Impulse
geben.
Ganz wichtig zu beachten ist: Schulentwicklung
umfasst nicht nur den Unterricht und außerunterrichtliche
Aktivitäten, sondern ist auch zugleich
Personalentwicklung und Organisationsentwicklung.
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